Road-Trip: 6. Quer durch – Spain

20151008_125254_Fotor_CollageEtwas verschlafen ging es bei Sonnenschein über Bundesstraßen an der Küste in den Süden.

Ich hatte noch nicht ganz die Hoffnung aufgegeben und auf Feigen gehofft und so hatte ich beim Anschauen der Umgebung gleich etwas zu tun und habe nach Feigenbäumen Ausschau gehalten. Obwohl die Bäume direkt an der Straße weniger optimal sind, denn der Dreck von den Autos und Straße setzt sich auch in und auf den Früchten ab.

Wir passierten Valensija die Hochburg des Organgen-Anbaus. Ich dachte schon, dass das Unternehmen Valensina, das für Orangensaft bekannt ist, seinen Namensursprung hier hat, doch fand ich heraus, dass der Name die “Kombination aus Apfelsine und Valencia Orange (eine der wichtigsten Sorten der süßen Orangen)” [1] ist.

Eine Mittagspause legten wir an einer Burg ein von der wir einen schönen Blick über die Umgebung hatten.

Die Landschaft sie wir durchfuhren war größten teils sehr verlassen.
Aber wir hatten sogar noch richtig viel Glück und fanden in einem kleinen Örtchen Feigenbäume zum plündern.

20151008_185413_Fotor_CollageSegura de la Sierra

Am Nachmittag erblickten wir aus der Ferne eine Burg auf einem Berg und wollten uns diese anschauen.

Vor Ort war es schwer einen Parkplatz zu finden, anscheinend war viel los in dem kleinen Örtchen. Wir schlenderten durch die Ortschaft und je näher wir zur Burg kamen desto lauter wurde es. Als wir bei einer Menschenmenge ankamen, stellten wir erschrocken fest, dass wir mitten in einen Stierkampf geplatzt sind.

Junge Männer stachen Messer-Stäbe in die Lungen von Bullen unter lauten Anfeuerungsschreien und Musik eines Blasorchesters. Es war schockierend dies mit anzusehen. Wir konnten uns von dem bizarren Schauspiel losreißen und erklommen die Burg. Endlich an der Burg angekommen war der Ausblick bei den letzten Sonnenstrahlen fantastisch.

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Auf dem Weg nach unten kamen wir mit einem Einheimischen ins Gespräch und erfuhren. dass die Stierkämpfe immer weniger beliebt sind. Rund um die Stierkämpfe gab es Buden und Dorffest-Flair.

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Die in der Arena getöteten Tiere werden vom Schlachter sofort verarbeitet.

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Wir fuhren nun weiter durch die Nacht zurück auf die ursprüngliche Route, die wir verlassen hatten, um uns die Burg anzusehen.

20151009_074632_Fotor_CollageGute Nacht

Es kann sogar recht schwer sein einen geeigneten Schlafplatz unter den Sternen mit dem Auto zu finden.

1. Sollte er mit dem Auto zugänglich sein.
2. Eben sollte der Untergrund sein, damit man auf einer geraden Fläche schlafen kann.
3. Es sollte ruhig und abgeschieden sein. Entfernt von stark befahrenen Straßen.
4. Keine Strommasten sollten in der Nähe sein.

Dieses mal dauerte es etwas bis wir etwas geeignetes gefunden hatten. Wir hatten es ein paar Mal in Olivenbaum-Feldern probiert aber irgendetwas passte immer nicht.

Letzt endlich fanden wir etwas an einem Ortsausgang. Die nächste Ortschaft war auch schon zu sehen und die Hunde aus den beiden Ortschaften versuchten wohl miteinander zu kommunizieren. Jedenfalls habe ich sie ab und zu gehört. Geschlafen habe ich gut und genug. Am Morgen erkannten wir an der gefundenen Nachtstätte, dass wir direkt neben einer zukünftigen Autobahn geschlafen hatten.

Und es ging weiter in Richtung Süden.

Weitere Bilder und Beschreibungen hier in dem Blog von Matthias: www.rohkost4.webnode.com

[1] Facebook Valensina 24.10.2013

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