Wie gehts weiter? Kota Kinabalu, Malaysia

Ich habe mich auf den Weg nach Kota Kinabalu oder einfach nur „KK“ aus Miri gemacht, weil ich hoffte hier meinem Ziel den Philippinen näher zu kommen. Aus der Ferne war es schwer herauszufinden, von wo mit Sicherheit Schiffe auf die Philippinen fahren. Falls ich in einer Sackgasse ankommen würde und keine Schiffe übersetzten, würde ich wahrscheinlich meine Reiseroute neu überdenken. Den gleichen Weg zurück zu nehmen, habe ich bereits ausgeschlossen und Indonesien zu bereisen reizt mich derzeit wenig. Fliegen? Die Hauptstadt Sabahs Kota Kinabalu verfügt über einen Internationalen Flughafen, doch nutzen will ich diesen möglichst nicht. Also: Wie oder besser gesagt: wohin geht es als nächstes weiter?

Ich bin davon ausgegangen, dass ich mir zum Hostel ein Taxi nehmen werde, weil wir abends gegen 18:00 Uhr ankommen und ich gerne vor Einbruch der Dunkelheit (circa 19:00 Uhr) einen sicheren Hafen habe. Sofort war auch ein Taxifahrer zur Stelle doch zum Glück zeigte mir der Busfahrer den Weg zu einem der von mir ausgesuchten Hostels und nach einem kurzen Weg, fand ich direkt das Masada Backpackers. Das Hostel mit orangener Außenwand befindet sich in einer Sackgasse, die direkt an den Dschungel grenzt. Vor der Tür gab es zwei Holzbänke, die ich viel genutzt habe (essen, surfen, reden). Ich bin ganz begeistert vom Hostel: Die Mitarbeiter und der Besitzer sind super klasse und sehr hilfsbereit. An diesem Beispiel habe ich wieder mal bemerkt, dass die Führung sich auf alle Bereiche stark auswirkt. Die Zimmer waren sehr sauber und praktisch eingerichtet und mir schien alles sehr durchdacht arrangiert zu sein. Es gab sogar mal was schönes am Frühstücksbuffet: (unreife) Bananen, sehr ungewöhnlich für ein Hostel. Die gewöhnliche Hostel-Kost – Toast mit Marmelade und Zerealien – gab es auch. Einziger Minuspunkt: In dem Mädchen-Zimmer gab es kein Fenster. Trotzdem wachte ich nach der ersten Nacht sehr früh, sogar vor dem Sonnenaufgang erholt, auf.

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Nach der zehn stündigen Busfahrt hatte ich noch große Lust mir die Stadt etwas anzuschauen und ein paar Schritte zu gehen. Und so ging ich zum Nachtmarkt und war schon ganz gespannt was es wohl hier im Angebot gibt. Mit großer Freude entdeckte ich auf dem Markt Duriane, Tarap, Mangos (aus den Philippinen), Papaya und noch vieles mehr. Ich suchte mir mit großer Begeisterung schnell zwei Tarap aus und eine kleine Durian. Mit meinen herrlichen Errungenschaften machte ich mich auf den Rückweg zu den Holzbänken vom Masada. Dort genoss ich dann mein fruchtiges Nachtmahl und kam dabei zum ersten Mal mit den Mitarbeitern und Besitzer ins Gespräch und wieder mal bemerke ich wie glücklich und beeindruckt die Einheimischen sind, wenn eine Deutsche sich mit den lokalen Früchten auskennt und diese zu schätzen weiß.

Am nächsten Morgen stand ich sehr früh auf und machte mich auf den Weg einen Park zu besuchen, um dort meine tägliche Sport-Einheit zu absolvieren. Daraus wurde eine Jogging-Tour durch die Stadt, bei der ich die Stadt erkundete. Dabei stellte ich fest, dass die Innenstadt kleiner als erstmalig angenommen ist. Zur Bucht und an den Märkten entlang ging es zurück in Richtung Hostel und Stadtgrenze, wo ich eine kleine Grünfläche entdeckt habe, wo einige auch bereits Frühsport betrieben. Dort widmete ich mich meinem täglichen Sport-Vergnügen.

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Meinen ersten Tag in KK wollte ich dafür nutzen mich über die Verbindungen auf die Philippinen zu erkunden. Dafür machte ich mich als erstes auf den Weg zum Touristen Informationszentrum. Ich wurde von den Hostel-Mitarbeitern mit einer Stadtkarte und Lage des Zentrums ausgestattet und machte mich mich mit einem kurzen Stopp bei der Reinigung um meine Wäsche abzugeben (pro Kilo Wäsche 5 RM (1,19 €) und einen Inspizierungs-Besuch des Marktes auf den Weg dorthin.

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Am Ziel angekommen fand ich viele Touristen Informationszentren, aber alle schienen irgendwelche Touren zu verkaufen. Bei einem erkundigte ich mich und bekam von den netten Mitarbeitern die Auskunft, dass ich mich in einem bestimmten Reisebüro nach einem Kreuzfahrt Schiff erkunden sollte. So begann die Schnipseljagd nach dem Schiff von KK zu den Philippinen.
Bevor es zu dem Reisebüro ging, besuchte ich das offizielle Touristen Informationszentrum und fand dort heraus, dass es ein Museum in KK gibt. Außerdem bekam ich den Hinweis zum Aussichtspunkt “Signal Hill Observatory” zu gehen, der ganz in der Nähe des Büros sich befindet. Die Gelegenheit nutze ich gerne, denn ich hatte noch einen starken Bewegungsdrang und machte mich auf den Weg zum 250 Meter Aufstieg.

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Den Anfang des Weges hätte ich ohne vorherige Kenntnis und Karte bestimmt übersehen. Oben angekommen bot sich mir ein kleiner Überblick auf die Stadt.

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Morgens hatte ich den Wunsch ein Geschäft, das ich aus Kuching kenne, zu besuchen und bei meinem morgendlichen Lauf durch die Stadt habe ich tatsächlich das besagte Geschäft ganz in der Nähe des Informationszentrums in einem Einkaufszentrum entdeckt. Cotton On ist eine australische Marke, deren Zielgruppe vornehmlich jüngere Leute sind und die viele Kleidungsstücke aus Baumwolle im Sortiment hat. In Kuching entdeckte ich etwas für mich und wollte deshalb gerne noch mal in KK vorbei schauen. Und tatsächlich wurde ich wieder bei den Angeboten fündig. Produziert wurden die schönen Sachen wieder mal in China oder Nepal, was bei mir einen unschönen Beigeschmack hinterlässt.

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KK –> Palawan?
Nach der kurzen Einkaufstour ging es ans andere Ende der Stadt zum Reisebüro. Dieses befindet sich im Api-Api Apartment Komplex und teilt sich das Geschäft mit Promenade Hotel Apartments, was auf einigen Stadtkarten eingezeichnet ist. Der Name der Agentur ist Masening Tour und eine nette Mitarbeiterin versorgte mich mit den nötigen Informationen: Es gibt tatsächlich ein Schiff auf die Philippinen zur Insel Palawan aus KK: Ein Kreuzfahrtschiff von Star Cruise.

  • Die Fahrt würde zwei Nächte dauern und Ziel wäre Puerto Princesa.
  • Die nächste Möglichkeit wäre der 01.02.2015. gewesen.
  • Haken: Ich müsste die gesamte Rundfahrt zurück nach KK bezahlen. Insgesamt würde es mich als “International” 3356 RM (801,78 €) kosten. Was mich schockiert hat, ist die Tatsache, dass wenn ich in Malaysia arbeiten würde ich lediglich 1335 RM (318,94 €) zu bezahlen hätte.

Ich habe noch probiert einen Rabatt zu bekommen, weil ich über die Reise hier schreiben würde, doch dafür sollte ich im Star Cruise Büro direkt mich erkundigen, welches sich im KK Times Square befindet. (Das chinesische Pärchen vom Frachtschiff reiste kostenfrei mit, weil es einen Artikel über die Reise veröffentlicht.) Und so ging es weiter zum nächsten Schnipsel. Dort erklärte ich mein Anliegen doch änderte sich nichts am Angebot. Für mich war klar: Das ist nichts für mich. Die meisten Gäste machen die Kreuzfahrt wegen des Spiel-Kasinos und außerdem zieht es mich tendenziell eher zur Insel Mindanao (Philippinen), weil dort auch mein Kumpel vom Frachtschiff lebt.

Sandakan –> Zamboanga
Alternative? Eine Fähre von Sandakan nach Zamboanga auf Mindanao. Bei meinen Recherchen im Internet fand ich keine konkreten Angaben doch nach einem Anruf bei Aleson Shipping bekam ich bestätigt, dass jeden Dienstag eine Fähre um Mitternacht abfährt (die nächste am 03.02.2015). Die Fahrt dauert 22 Stunden und eine vierer Kabine kostet 320 RM (76,45 €). Es gibt noch die Kategorien: Economy 280 RM und Air-Con 300 RM. Die Einteilung wird wohl so ähnlich sein, wie ich sie schon von der Überfahrt nach Borneo kenne.
Außerdem gibt es noch eine Fähre von Semporna nach Bangao (Philippinen). Die Strecke finde ich im Moment auch unattraktiv.
Angeblich werde ich wohl auch noch ein Rückticket kaufen müssen, weil die Einreisebehörde ein Rückticket sehen will. Mal schauen, ob das wirklich notwendig sein wird.

Also auf nach Sandakan.

Erledigungen
In einer größeren Stadt wie in KK erledige ich gerne so simple Dinge wie Wäsche waschen (oder lassen). In KK gibt es noch eine weitere sehr praktische Sache, die ich so noch in keiner Stadt gesehen habe: Nähstuben auf der Straße. Sie befinden sich vor dem Handicraft Market und da meine Umhängetasche schon langsam auseinander fiel war dies die perfekte Gelegenheit für mich. Ich landete bei einem netten Herren dessen Mutter aus den Philippinen kommt, geboren ist er jedoch in Malaysia. Während er meine Tasche wieder zusammen nähte, fing er an zu singen, wie ich es von einigen Philippinern schon gewohnt war. Sehr sympathisch und ich hatte gleich einen neuen Ohrwurm.

2015-01-27 - Kota Kinabalu MY (99)

Während ich auf einer Bank neben der Nähmaschine saß, beobachte ich die Passanten und bemerkte folgendes: Es gibt dort Männer mit einem Handy in der Hand und diese zeigen Passanten einen schwarzen Bildschirm als würden sie etwas anbieten wollen. Im Bild ganz vorne im orangenen T-Shirt könnte solch ein Herr sein. Mir passierte dies zwei Mal und ich reagierte völlig irritiert und wurde sofort höfflich in Ruhe gelassen. Alle Herren waren dabei freundlich. Dies passierte auch einer Dame, die zu uns kam um ein Hemd abzugeben. Die sagte einfach Nein. Sie schien jedoch zu wissen, was dies Prozedere zu bedeuten hat. Ich fragte ganz wissenshungrig den Meister an der Nähmaschine und er erklärte mir, dass dies kompliziert zu erklären wäre. Da er noch viel Arbeit während meiner Anwesenheit bekommen hat, lud er mich ein später vorbei zu kommen um mir den Sachverhalt zu erklären. Leider kam es dazu nicht mehr und ich frage noch weiter herum, was ich da wohl erlebt habe. Wahrscheinlich will ich es gar nicht wissen und ich vermute, dass es etwas mit illegalen Drogen zu tun hat.

Auf dem Handicraft Market habe ich übrigens Holzfrüchte entdeckt, die als eine Art Truhe genutzt werden können: Welche Früchte sind das wohl?
Ich habe herzlich gelacht als ich dies gesehen habe. Immer noch freue ich mich über die kleinsten Dinge, die in Verbindung mit dieser außergewöhnlichen Frucht stecken.

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Begegnungen auf der Durian-Straße
Nicht nur aus Holz gab es Früchte in KK. Es gibt sogar eine Durian-Straße. Erfahren habe ich davon in dem Blog Year of the Durian. Die Durian Stände wurden am Nachmittag gegen 16:00 Uhr aufgebaut.

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Nach einer Durian Pause seit Serian, wo ich täglich Durian in Mengen hatte und zwar sehr gute, habe ich bloß noch, wenn ich konnte, wilde Isu Duriane gegessen. Wilde Duriane unterscheiden sich nach meinem Empfinden stark von den gezüchteten. Doch hier in KK erwachte wieder meine Lust und Begierde nach den “gewöhnlichen” Durianen. Außerdem gab es keine wilden. Wahrscheinlich auch, weil die Qualität hier besser war als die, die ich in Sibu gesehen und probiert hatte. Auch die Preise in zum Beispiel Bintulu hatten mich abgeschreckt. Die Duriane, die in Bintulu angeboten wurden, kamen aus Serian. In Serian kostet eine Durian oft während meines Besuchs 4 RM. In Bintulu kostete eine vergleichbare 25 RM. Das siebenfache. Da macht sich der Transport (weniger frisch?), das Ende der Durian Saison und die Monopolstellung des Standes bemerkbar.

Als ich mich dazu auf machte die Durian Stände zu inspizieren und mir einen auszusuchen um eine Durian zu essen, entdeckte ich gleich am ersten Stand vier Mousan King Duriane aus Keningau (Sabah), die ich bloß aus Interesse in Augenschein nahm. Mousan King ist die Nummer eins unter den Durianen. Mousan bedeutet Fuchs und deutet die intensive Farbe an.

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Neben den Mousan King Durianen lag noch eine Tarap und ein Herr erkundigte sich, was dies für eine Frucht sei und ich erzählte ihm – ganz fröhlich endlich auch mal hier jemandem etwas erklären zu können – alles was ich über Tarap mittlerweile weiß: Sie kommen ursprünglich wahrscheinlich von Borneo, weil sie bloß hier wild wachsen und werden sonst noch zum Beispiel auf den Philippinen angebaut, wo sie Marang genannt werden. Reif sind sie sehr leicht zu schälen, weil die Schale ganz leicht abfällt und deswegen ist der Transport auch so schwer und kaum sonst irgendwo zu finden. Und das wichtigste: sie sind sehr sehr lecker.
Ich hatte zwei vom Markt kurz vor meinem Besuch der Durian-Straße verköstigt:

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Er war ganz verblüfft, erstaunt und beeindruckt, dass eine Deutsche ihn über die Früchte seiner Heimat belehren konnte. So kamen wir in ein sehr nettes Gespräch und er lud mich zu einer Durian ein und ich, als Expertin, durfte uns eine der Mousan King Durian aussuchen. Welch eine Ehre und Verantwortung, denn ein Kilo Mousan King kostet 60 RM (14,33 €). Die sonstigen (Kapung) Duriane am Stand kosteten 10 RM (2,39 €) das Kilo. Die Durian, die ich und Jim (ein Freund des Händlers) für gut befunden haben, kostete 77 RM (18,40 €). Soviel hat er noch nie für eine Durian ausgegeben, aber abzubringen war er nicht mehr davon. Der Preis ist vergleichbar mit den Durianen die nach Deutschland bestellt werden können bei Spezial Versänden wie Orkos oder Passion4Fruit.
Zusammen genossen wir die Durian und unterhielten uns ganz angeregt dabei. Wir unterhielten uns so gut, dass ich schon ganz schuldbewusst mich daran erinnerte auch die besonders ausgezeichnete Durian zu genießen.

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Mein neuer Freund kommt aus Singapur und war für eine ein Tages Geschäftsreise in KK und kommt aus Singapur. Nachdem wir uns wieder und wieder verquatschten, musste er zu einem Anschlusstermin aufbrechen und ich probierte noch eine der Kapung (Dorf) Duriane. Verführt durch ein Stück, dass mir Jim von seiner Durian zum Probieren gab. Er half mir bei der Auswahl und die Durian brauchte sich nicht vor den Mousan King zu verstecken und war auch sehr gut. Bei vielen währe es wohl ein vergehen eine andere Durian nach Mousan King zu essen, weil jede andere danach im Vergleich weniger gut schmecken muss.

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Bei der ganzen Glückseligkeit habe ich fast meine 18:00 Uhr Verabredung zum Abholen meiner sauberen Wäsche vergessen. Doch zum Glück hat die Wäscherei bis 20:00 Uhr geöffnet.
Der Tag in KK war so schön, dass ich schon überlegte länger zu bleiben, aber man soll ja gehen, wenn es am besten ist und ich hatte genug von dem dichten Straßen- und Flug-Verkehr.

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Bevor ich am 28.01.2015 weiter in Richtung Sandakan reise, wollte ich noch einen kurzen Besuch in Sabah Museum machen. Dafür nutzte ich meinen Vormittag nach einem weiteren Besuch den Sport-Parks.
Die Museen, die ich bis dahin in Malaysia besuchte waren alle kostenlos und innerhalb einer halben Stunde inspiziert. Doch das Sabah Museum ist da etwas anders. Es ist eine ganze Anlage mit nachgebauten Dörfern. Im Hauptgebäude gibt es einige Ausstellungen und alles ist schön arrangiert. Ich habe entdeckt, dass es auch hier in Malaysia Megalite gibt, doch leider war nicht ersichtlich wo diese sich befinden. Es gab auch ein Islamic Civilization Museum doch dort wurde bloß von der Tradition des Betelnuss kauen berichtet und warum Frauen sich verschleiern: “[…] women who clothe themselfes nudely, walking sexily with their heads moving to and from like a sick camel. They will not enter heaven or even to smell its ambience. Although heaven’s ambience can be smelled from afar.” (Sinngemäß übersetzt: Frauen, die sich freizügig kleiden und sich sexy bewegen, werden nicht in den Himmel kommen oder auch nur ihn aus der Entfernung riechen können.)
Da ich noch plante weiter zu reisen und pünktlich vor 12:00 Uhr das Hostel verlassen wollte, war ich etwas unruhig und in Eile und habe alles im Schnelldurchlauf absolviert.
Das Museum ist mit dem Bus in Richtung Penompang vom Kompleks Kuwasa zu erreichen und der Eintritt kostete mich 15 RM (3,58 €). Malaysische Besucher bezahlen 2 RM. Mal wieder Diskriminierung?

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Es geht weiter
Direkt durchfahren bis nach Sandakan wollte ich nicht immerhin dauert die Fahrt circa sechst Stunden und ich habe noch ein paar Tage bis die nächste Fähre Sandakar verlässt. Deshalb wählte ich die Stadt Ranau, die auf der Stracke nach Sandakan liegt, als Zwischenziel. Mit einem Van ging es von KK nach Ranau von wo aus ich die Poring Hot Springs besuchen kann und will. Den größten Berg Malaysias den Kinabalu, der hier in der Nähe ist, plane ich aus der Ferne zu bestaunen. Eine Besteigung ist recht kosten intensiv und mich reizt ein Besuch wenig. Bin gerade eher in der Vorfreude auf eine für mich neue Kultur und neues Land.

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