Unterwegs nach “bella Italia”

Hallo, “Grüezi” und “Buona sera”,

es ist soweit und meine Reise hat am 28.10.2014 mit meiner ersten Etappe von Frankfurt am Main nach Triest (Italien) begonnen.

Zuvor gab es noch einiges zu erledigen: Visa Klärungen, Bankgeschäfte, Ausrümpeln, Umziehen, Einkaufen, Packen und Abschied nehmen. Mit Unterstützung von Freunden und Familie habe ich das gut geschafft (Danke!) und konnte beruhigt, aber trotzdem freudig-nervös (gut, dass ich auf den letzten Metern zum Zug unterstützt und begleitet wurde), in den ersten Zug auf meinen Weg nach Mailand am Frankfurter Hauptbahnhof einsteigen.

Dabei hatte ich meinen Rucksack, eine Umhängetasche und eine Reise-Verpflegungstasche für das Schiff, die von zwei kreativen Freunden durch ein Pflanzen-Rollsystem zu einer rollenden Tasche wurde. Darüber war ich mehr als froh. Das Tragen bei den Umstiegen hat mir mehr als gereicht.

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Es tat gut, die Reise mit etwas vertrautem zu beginnen, denn Zug fahren bin ich gewohnt und die Strecke nach Mailand bin ich dieses Jahr bereits einmal gefahren. So hatte ich Zeit meine Gedanken schweifen zu lassen, die letzten Ereignisse passieren zu lassen, Tagebuch zu führen und mich an den Gedanken zu gewöhnen bald durch die Schweiz nach Italien zu fahren. 

Mit dem ICE ging es zunächst nach Basel und über Bellinzona nach Mailand, wo ich im Hotel Central Station in Bahnhofsnähe untergekommen bin und das Zimmer mit einer netten Studentin aus Japan und einem wahrscheinlich angehenden italienischen Polizisten geteilt hatte. Erschreckend war mal wieder die Feststellung, dass es günstiger ein paar Minuten vor dem Eintreffen über das Handy zu buchen als direkt an der Rezeption sich ein zu buchen.
Bevor ich schlafen könnte, brauchte ich noch etwas Bewegung nach dem vielen Sitzen im Zug. Ich nutzte den Drang um noch etwas ungekühltes Wasser zu besorgen, einen Eindruck von der Stadt zu bekommen und nach einer neuen Pre-Paid Karte Ausschau zu halten. Wasser habe ich im Hotel bekommen und nach der Karte habe ich in Triest weiter gesucht. In der leeren Stadt habe ich ein paar schicke Geschäfte gesehen und kam an einem Park vorbei.
Am 29.10.14 ging es früh morgens weiter nach Triest. Somit habe ich sehr wenig und kurz Mailand besucht. Es war aber gut dort zu übernachten, weil ich in Triest sonst um 01:00 Uhr nachts angekommen wäre und hätte mir mit meinem schweren Gepäck erst eine Unterkunft gesucht.

Triest ist eine schöne Hafenstadt und die ganze Zeit schien bei bis zu 19 °C die Sonne. In Triest habe ich couchsurfing gemacht und bin bei einer sehr netten Dame untergekommen, mit der ich mich gut verstanden habe und die auch begeister von frischem Obst und Gemüse ist.
Zusätzlich zu mir waren noch eine Amerikanerin und eine junge Frau aus Slowenien bei ihr untergekommen und wir haben uns das Gäste Zimmer geteilt und sind gut miteinander ausgekommen.
In Triest habe ich heute noch auf dem sehr kleinen Markt in der Innenstadt mein Proviant für das Schiff vervollständigt und noch: Kaktusfeigen, Rotebeete, Kiwi und Äpfel gekauft. Dabei habe ich gelernt, dass die meisten Kiwis in Italien wachen sollen. In einer Woche sollen die italienischen Kiwis, zusammen mit Äpfeln gelagert, reif sein und dann teste ich mal.

Zum ersten Mal ist es für mich praktisch, dass in der Regel Obst unreif geerntet wird. Es ist aber erschreckend, dass es sonst sehr schwer bleibt spontan reifes Obst in der Stadt zu kaufen.

Morgen früh geht es nach einem Besuch in der Reise-Agentur zum Schiff und in der Nacht auf Samstag sticht das Schiff in See – mit mir. Unfassbar. Das wird eine sehr spannende Erfahrung.
Das Schiff heißt M/V PACIFIC LINK und unter folgendem Link könnt ihr die Strecke mit verfolgen: Link.
Es wird über Ägypten, Suez Kanal und Arabien nach Malaysia fahren.
Auf dem Schiff werde ich kein Internet haben und auch keinen Empfang auf dem Handy, außer in Küstennähe. Also: Ich bin dann mal weg!

Ciao e tutto l’amore, Nelli   

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